Leitbild

Hauptlehrpersonen

Xaver Heer

Johanna Lienert

  • Schulleiter und Gründer
  • Primar- und Gymnasiallehrer, lic. phil II
  • seit 1998
  • Stellvertretende Schulleiterin, Klassenlehrerin der Gruppe Rot
  • Primarlehrerin und lic. phil I
  • seit 2001

Yael Heer

Karin Schmied

  • Klassenlehrerin der Gruppe Blau
  • Master of Law, Gymnasiallehrerin
  • seit 2009
  • Klassenlehrerin der Gruppe Grün
  • Primar- und Oberstufenlehrerin
  • seit 1999

Madelaine Gärtner

Ramona Hurter

  • Primarlehrerin
  • Bachelorabschluss in Englisch und Französisch
  • seit 2014
  • Klassenlehrerin der Gruppe Gelb
  • Kindergärtnerin, Grundstufen- und Unterstufenlehrerin
  • seit 2012

Geschichte

Das Duo harmoniert perfekt. Xaver Heer verfeinert als „Innenminister“ das Schulkonzept. Jean-Jacques Bertschi zieht alle Strippen als „Aussenminister“ und stellt fest, dass es überall harzt. Die Skepsis der Wirtschaft ist grösser als erwartet; der Gegenwind aus der staatlichen  Bildungswelt erheblich, ja feindselig; die Suche nach Raum und geeigneten Lehrkräften zäh. Glücklicherweise stellte die öffentliche Schule der jungen Talenta im Schulhaus Looren B Räumlichkeiten zur Verfügung. So war die Schule bereit für den ersten Schultag.

Inzwischen schaut die Schule auf fast 20 Jahre Erfahrung zurück. Mehr als 200 Kinder haben in dieser Zeit nach einem oder mehreren Jahren ihre Primarschulzeit an der Talenta abgeschlossen. Die Schule ist 2007 von Witikon an die Weinbergstrasse 109 umgezogen und hat eine vierte Gruppe eingeführt: die Gruppe Gelb, die Basisstufe für Kinder ab dem zweiten Kindergartenjahr.

Xaver Heer, Biologe, Primar- und Gymnasiallehrer,  hat als betroffener Vater genug vom Zuschauen, wie sein Sohn unter der Unterforderung leidet, studiert die Literatur und entwickelt ein Konzept auf der Grundlage einer einleuchtenden Idee: Man müsste  jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich gemäss ihrer Fähigkeiten und Interessen zu entfalten. So entstanden die vielfältigen, weit über den Lehrplan hinausreichenden Unterrichtsansätze.

Über die Presse wird Xaver Heer auf einen Mitstreiter aufmerksam: Dr. Jean-Jacques Bertschi, Zürcher Bildungspolitiker und Personalfachmann aus Wettswil am Albis. Er stösst noch 1996 zum jungen Verein.

Verein

Am 2. Februar 1996 gründet Xaver Heer im Kanton Zug mit einigen Weggefährten zusammen den Verein "Talenta zur Förderung überdurchschnittlich begabter Kinder“. Er selber ist Schulleiter und im Vorstand des Vereins, während  Dr. Jean-Jaques Bertschi, der noch im gleichen Jahr zur Schule stösst, das Präsidium und die Geschäftsstelle übernimmt und dieses bis im Herbst 2016 innehat. Er hat die Idee der Talenta in den 20 Jahren im In- und Ausland mit grossem Einsatz vertreten und hat die Schule wesentlich mitgeprägt.

Der Verein Talenta hält bis heute am ursprünglichen Zweck fest:

„Zweck des Vereins ist es, überdurchschnittlich begabte Kinder zu fördern. Hauptaktivität des Vereins ist es, eine Schule für kognitiv begabte Kinder zu gründen und zu betreiben.“

Alt-Kantonsrat Dr. Jean.Jacques Bertschi mit dem Präsidenten des World Council for Gifted and Talented Children Den-Mo Tsai

Talenta Zürich || Weinbergstrasse 109 || 8006 Zürich || Schweiz || 044 222 00 22 || kontakt@talenta.ch

Ohne Grenzen

Unser Angebot geht in allen Fächern über den Lehrplan für die Primarschule hinaus. Jedes Kind darf in den verschiedenen Lerninhalten so weit gehen, wie es kann und will. Es soll nicht gebremst werden. Enrichment und Akzeleration sind Teil unseres Konzepts.

Eigenständiges Denken

Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass die Kinder lernen, eigenständig zu denken, damit sie wach, urteilsfähig und selbständig werden und so ihre je eigenen Vorgehensweisen modifizieren und stärken können. Neues entsteht dort, wo auch gegen das Gewohnte gedacht wird.

Experiment

Experimentieren ist eine wichtige Art des Lernens. Dabei muss nicht immer alles gelingen. Wesentlich sind die Erfahrungen und Erkenntnisse, die daraus gewonnen werden.

Experimentiert wird nicht nur im naturwissenschaftlichen Unterricht, sondern z.B. auch im Deutsch- Philosophie- oder Zeichenunterricht.

Beziehung

Dank der geringen Schülerzahlen in den Klassen ist die Atmosphäre familiär. Schüler, Eltern und Lehrpersonen kennen sich rasch sehr gut. Dies bietet beste Voraussetzungen für einen regen Austausch  und die Erörterung der unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder.

Selbständigkeit

Sowohl die Tagesschulstruktur, als auch der stark individualisierte Unterricht fordern von den Schülerinnen und Schülern einen hohen Grad an Selbständigkeit.

Diese wird über alle vier  Gruppen hinweg und in allen Fachbereichen gezielt gefördert.

Naturwissenschaften im Unterricht

Die Fähigkeit, Artikel, Berichte oder Reportagen mit naturwissenschaftlichem Inhalt zu lesen, erfordert eine hohe Lesekompetenz und ein grosses Abstraktionsvermögen. Wir glauben, dass wir solche Fähigkeiten bei unseren Kindern schulen können. Ebenso wichtig ist es, die Neugierde und die Offenheit gegenüber neuen Fragestellungen beizubehalten und weiterzuentwickeln.

Im experimentellen Teil des Unterrichts aus den Bereichen Physik, Chemie und Biologie tauchen die Kinder in eine neue Welt ein. Fragestellungen zu formulieren und experimentell zu überprüfen, ist für Primarschulkinder sehr anspruchsvoll. Selber der handelnde Teil des Unterrichts zu sein, ist aber für Kinder die beste Art zu lernen.

Da die Experimente in Zweiergruppen durchgeführt werden, erfordert es auch ein hohes Mass an Sozialkompetenz.

Philosophie

Kinder sind voller Fragen. Der Unterricht gibt Raum, diese aufzuspüren und ihnen nachzugehen. Gedanken von Philosophen und Fragestellungen der Weltreligionen werden eingebracht und diskutiert. Das Höhlengleichnis kann ebenso Thema sein wie „Angst“.

Toleranz

Die Kinder erleben an der Talenta eine Gemeinschaft, die von Toleranz und Wertschätzung getragen wird.